Der «Föderalismus» steht immer wieder auf dem Prüfstand, wird kritisch hinterfragt und vermehrt durch Zentralisierungstendenzen unter Druck gesetzt. Ist der Föderalismus also Erfolgsmodell oder Hindernis für die Zukunft der Schweiz? Ist die damit verbundene Kleinräumigkeit in einer zunehmend globalisierten und digitalisierten Welt noch zeitgemäss? Föderalismus soll nicht Selbstzweck sein, sondern im Dienste des Landes und seiner Einwohnerinnen und Einwohner stehen. Kann der Föderalismus diese Anforderungen noch erfüllen? Das wurde an der Konferenz in Zug diskutiert.
Die diesjährige Nationale Föderalismuskonferenz ist im Gastgeberkanton Zug erfolgreich gestartet. Volkswirtschaftsdirektorin Silvia Thalmann-Gut eröffnete die zweitägige Veranstaltung und hiess die 230 Teilnehmenden willkommen.